Sobald du DOSIMIRROR aus dem Store geladen hast, kannst du loslegen. Du benötigst keine Akkreditierung, weil die App offline arbeitet. Wir speichern keine Daten über dich, alles liegt auf deinem Smartphone.

Erst, wenn du Kontakt zu unseren Coaches aufnehmen möchtest, musst du uns deine Daten senden. Nach der Beratung werden sie wieder gelöscht.

 

Eingabe

Der Prozess beginnt mit dem Einsatz der App DOSIMIRROR. Täglich notierst du auf deinem Smartphone deine Belastungen und Ressourcen, dein Befinden und Beschwerden. Das dauert weniger als eine Minute.

Hierzu klickst du für jeden Indikator auf die Smileyskala: Rot bedeutet natürlich schlecht, also z.B. hoher Zeitdruck, schlechte Organisation und wenig Bewegung. Grün bedeutet gut, also z.B. nette Kollegen, gute Regeneration, hohe Zufriedenheit.

Wann ein roter, gelber oder grüner Smiley verwendet wird, ist ganz und gar deine persönliche Entscheidung. Ein Leistungssportler wird einen grünen Smiley bei wesentlich mehr Bewegung vergeben als eine Couch-Potato. Wichtig ist nur, dass du etwas mit dem Indikator und deiner Bewertung verbindest.

Die Eingaben speichern sich automatisch. Du kannst sie den ganzen Tag noch verändern, d.h. dich umentscheiden. Um 0:00 beginnt der neue Tag und die Antwortskala ist wieder „leer“. Dann sind die Werte in der Datenbank und keine Änderungen für den Vortag mehr möglich.

Du musst DOSIMIRROR nicht täglich verwenden und auch nicht immer alle Indikatoren bewerten. Z.B. passen arbeitsbezogene Indikatoren an freien Tagen nicht. Dann setze die Bewertung aus oder bewerte nur die Indikatoren, die du bewerten möchtest (z.B. die Bewegung an freien Tagen). Du kannst auch Indikatoren ganz weglassen. Wenn du z.B. keine Schmerzen hast und auch noch nie hattest, bewerte den Indikator einfach nicht. Der Auswertung schadet das nicht.

 

Auswertung

Die Funktion Auswertung ist so aufgebaut, dass sie unmittelbar verständlich ist:

Alle Indikatoren werden aufgelistet. Ein Wettersymbol zeigt an, wie es in den letzten Tagen um deine Belastungen stand. Die Auswertungsskala geht dabei von Gewitter bis Sonnenschein, je nachdem, wie gute oder schlechte Bewertungen du für den Indikator abgegeben hast.

Zugrundgelegt wird ein Mittelwert über die letzten zehn Eingaben, also meist ca. zwei Wochen. Wenn du längere Zeit nicht teilgenommen hast, so sind die Mittelwert nicht so stabil interpretierbar wie bei einer kontinuierlichen Bewertung. Insbesondere bei längeren Auszeiten wie z.B. einem Urlaub muss man die Daten vorsichtig interpretieren, denn dann werden Bewertungen vor und nach dem Urlaub vermischt. In der Praxis sind diese Unschärfen aber nicht hinderlich. Wenn du – z.B. nach einem Urlaub – ganz neu beginnen möchtest, dann kannst du die Datenbank manuell löschen.

Auf der Basis der „Wetterkarte“ kann man sich für jeden Indikator die Kurve der letzten Wochen anschauen. Das ist oftmals wertvoll, weil man sich in den wenigsten Fällen genau daran erinnert, wie der Zeitdruck vor zwei Wochen oder der Chef am letzten Montag war. Die Analyse der Kurven ermöglicht zu schauen:

  • War die Bewertung immer gleich oder gab es Höhen und Tiefen?
  • Was waren gute Tage und woran lag das? Was waren schlechte Tage?
  • Gibt es vielleicht Wochenzyklen oder sind bestimmte Tage besonders belastet/entspannt?

Du wirst sehen, wie hilfreich diese Rückschau ist. Meist sind die Verläufe nicht so, wie man sie erwarten würde, weil man sich nur an punktuelle Ereignisse erinnern kann. Gern kannst du die Ergebnisse auch mit deinem Coach besprechen.

 

Ursachenanalyse

Nach einer Woche sind die ersten Auswertungen möglich. Die App rechnet aus, wie die Belastungen und das Stressempfinden und die Beschwerden genau zusammenhängen. DOSIMIRROR ermöglicht dabei, zunächst einmal nachzuschauen,

  • welche Ressourcen und Belastungen bei dir im Gleichgewicht sind,
  • was dich zufrieden macht und was dich eher stresst,
  • und ob diese Stressbelastungen und Beschwerden regelmäßig auftreten.

Dazu werden sogenannte Korrelationen berechnet. Die Korrelation zeigt an, ob zwei Indikatoren ähnliche Verläufe haben. Praktisch bedeutet das, DOSIMIRROR schaut nach, ob es Zusammenhänge zwischen deiner Befindlichkeit (Stressempfinden, Zufriedenheit, Schmerzen, Erschöpfung) und deiner Arbeits- und Lebenssituation (Zeitdruck, Organisation, Führung, Kollegen, Kunden, Privatleben, Regeneration, Bewegung) gibt.

Wenn der Zusammenhang zu gering ist, reagiert DOSIMIRROR nicht. Wenn er aber so hoch ist, dass man ihn interpretieren kann, dann erhältst du eine Nachricht von DOSIMIRROR. Diese Nachricht ist textlich einfach gehalten, z.B. „Du hast viel Zeitdruck. Das führt bei dir zu starkem Stressempfinden.“ In diesem Beispielfall solltest du überlegen, ob du etwas gegen deinen Zeitdruck tun kannst, um dein Stressniveau zu senken. Das kannst du auch mit deinem Coach besprechen.

Manchmal gibt es Zusammenhänge, die ungewöhnlich sind. Man würde z.B. erwarten, dass Ärger mit Kunden unzufrieden macht. Es gibt aber auch Menschen, denen gerade der Streit Spaß macht. Diesen Empfindungen liegt meist eine nicht besonders gesundheitsförderliche Einstellung zugrunde. Daher weisen wir auf solche unerwarteten Zusammenhänge besonders hin und erinnern an die Möglichkeit, dies mit dem Coach zu besprechen.

Die Verlässlichkeit unserer Berechnungen hängt natürlich entscheidend davon ab, wie lange du DOSIMIRROR anwendest und wieviele Daten du bereits eingegeben hast. Wenn du nur wenige Bewertungen abgegeben hast, sind die Zusammenhänge, die wir identifizieren, eher zufällig, als wenn du DOSIMIRROR lange nutzt.

Daher zeigen wir einen kleinen „Ladebalken“ an. Hier kannst du ablesen, stabil die Zusammenhänge sind. Im Prinzip simulieren wir dabei, wie wahrscheinlich es ist, dass du die gleichen Ergebnisse erhalten würdest, wenn du DOSIMIRROR ein ganzes Jahr lang durchführen würdest. Je kürzer der „Ladebalken“ ist, desto vorsichtiger solltest du DOSIMIRROR interpretieren.

Wir verwenden maximal 30 Datensätze. Das stellt sicher, dass die Zusammenhänge, die wir identifizieren, stabil sind, aber immer auf „frischen“ Daten, d.h. auf jüngeren Erfahrungen basieren. So bleibt unsere Analyse up to date und gibt die Anregungen für die aktuelle Situation, nicht für vielleicht lang zurückliegende Ereignisse. Die Zahl von 30 Datensätzen basiert auf Erfahrungen in den Feldversuchen und stellt ein Optimum zwischen Präzision der Berechnung und Aktualität der Ergebnisse dar.

 

Coaching

In DOSIMIRROR findest du auch begleitende Gesundheitscoaches, zu denen du Kontakt aufnehmen kannst. Wenn du professionelle Beratung benötigst, musst du zuerst deine Daten dem Coach übermitteln, damit er sich ein Bild machen kann.

Dann vereinbarst du einen telefonischen oder persönlichen Gesprächstermin mit einem Coach. In diesem Termin könnt ihr beide zusammen erarbeiten, wie ein passendes Gesundheitsmanagement für dich aussehen könnte.

Wichtig ist, dass du dem Coach die Daten zusendest. Der komplette Datensatz ist nur auf deinem Handy vorhanden. Wenn du die Daten nicht versendest, hat der Coach deine Auswertungen nicht und kann dir entsprechend auch nicht helfen.

Die Versendung der Daten erfolgt durch Klicken auf den Button. Du erhältst dann einen Code. Wenn du dem Coach diesen Code mitteilst, kann er deine Daten ansehen. Dein Name wird nicht benötigt. Ohne den Code findet der Coach daher die Daten nicht wieder.

 

Tipps

Die Definitionen der Indikatoren sind nur Vorschläge. Wichtig ist, wie du selbst die Indikatoren interpretierst, denn um dich und deine Gesundheit geht es in DOSIMIRROR. Wenn du willst, kannst du unter „Führung“ das Verhalten deines direkten Vorgesetzten oder deines Ehepartners verstehen. Ob du unter Organisation die Organisation der Firma, deines Teams oder deine Selbstorganisation verstehst, liegt ganz bei dir.

Auch wann ein roter, gelber oder grüner Smiley verwendet wird, ist ganz und gar deine persönliche Entscheidung. Ein Leistungssportler wird einen grünen Smiley bei wesentlich mehr Bewegung vergeben als eine Couch-Potato. Wichtig ist nur, dass du etwas mit dem Indikator und deiner Bewertung verbindest.

Du musst DOSIMIRROR nicht täglich verwenden und auch nicht immer alle Indikatoren bewerten. Z.B. passen arbeitsbezogene Indikatoren an freien Tagen nicht. Dann setze die Bewertung aus oder bewerte nur die Indikatoren, die du bewerten möchtest (z.B. die Bewegung an freien Tagen). Du kannst auch Indikatoren ganz weglassen. Wenn du z.B. keine Schmerzen hast und auch noch nie hattest, bewerte den Indikator einfach nicht. Der Auswertung schadet das nicht.

Es ist wichtig, dass dir die Auswertung etwas sagt. Wenn du mit ihr nichts anfangen kannst, dann besprich das mit dem Coach. Er kann dir sicher helfen, einen „roten Faden“ in deine Ergebnisse zu legen.