Die Funktion Auswertung ist so aufgebaut, dass sie unmittelbar verständlich ist:

Alle Indikatoren werden aufgelistet. Ein Wettersymbol zeigt an, wie es in den letzten Tagen um deine Belastungen stand. Die Auswertungsskala geht dabei von Gewitter bis Sonnenschein, je nachdem, wie gute oder schlechte Bewertungen du für den Indikator abgegeben hast.

Zugrundgelegt wird ein Mittelwert über die letzten zehn Eingaben, also meist ca. zwei Wochen. Wenn du längere Zeit nicht teilgenommen hast, so sind die Mittelwert nicht so stabil interpretierbar wie bei einer kontinuierlichen Bewertung. Insbesondere bei längeren Auszeiten wie z.B. einem Urlaub muss man die Daten vorsichtig interpretieren, denn dann werden Bewertungen vor und nach dem Urlaub vermischt. In der Praxis sind diese Unschärfen aber nicht hinderlich. Wenn du – z.B. nach einem Urlaub – ganz neu beginnen möchtest, dann kannst du die Datenbank manuell löschen.

Auf der Basis der „Wetterkarte“ kann man sich für jeden Indikator die Kurve der letzten Wochen anschauen. Das ist oftmals wertvoll, weil man sich in den wenigsten Fällen genau daran erinnert, wie der Zeitdruck vor zwei Wochen oder der Chef am letzten Montag war. Die Analyse der Kurven ermöglicht zu schauen:

  • War die Bewertung immer gleich oder gab es Höhen und Tiefen?
  • Was waren gute Tage und woran lag das? Was waren schlechte Tage?
  • Gibt es vielleicht Wochenzyklen oder sind bestimmte Tage besonders belastet/entspannt?

Du wirst sehen, wie hilfreich diese Rückschau ist. Meist sind die Verläufe nicht so, wie man sie erwarten würde, weil man sich nur an punktuelle Ereignisse erinnern kann. Gern kannst du die Ergebnisse auch mit deinem Coach besprechen.