Nach einer Woche sind die ersten Auswertungen möglich. Die App rechnet aus, wie die Belastungen und das Stressempfinden und die Beschwerden genau zusammenhängen. DOSIMIRROR ermöglicht dabei, zunächst einmal nachzuschauen,

  • welche Ressourcen und Belastungen bei dir im Gleichgewicht sind,
  • was dich zufrieden macht und was dich eher stresst,
  • und ob diese Stressbelastungen und Beschwerden regelmäßig auftreten.

Dazu werden sogenannte Korrelationen berechnet. Die Korrelation zeigt an, ob zwei Indikatoren ähnliche Verläufe haben. Praktisch bedeutet das, DOSIMIRROR schaut nach, ob es Zusammenhänge zwischen deiner Befindlichkeit (Stressempfinden, Zufriedenheit, Schmerzen, Erschöpfung) und deiner Arbeits- und Lebenssituation (Zeitdruck, Organisation, Führung, Kollegen, Kunden, Privatleben, Regeneration, Bewegung) gibt.

Wenn der Zusammenhang zu gering ist, reagiert DOSIMIRROR nicht. Wenn er aber so hoch ist, dass man ihn interpretieren kann, dann erhältst du eine Nachricht von DOSIMIRROR. Diese Nachricht ist textlich einfach gehalten, z.B. „Du hast viel Zeitdruck. Das führt bei dir zu starkem Stressempfinden.“ In diesem Beispielfall solltest du überlegen, ob du etwas gegen deinen Zeitdruck tun kannst, um dein Stressniveau zu senken. Das kannst du auch mit deinem Coach besprechen.

Manchmal gibt es Zusammenhänge, die ungewöhnlich sind. Man würde z.B. erwarten, dass Ärger mit Kunden unzufrieden macht. Es gibt aber auch Menschen, denen gerade der Streit Spaß macht. Diesen Empfindungen liegt meist eine nicht besonders gesundheitsförderliche Einstellung zugrunde. Daher weisen wir auf solche unerwarteten Zusammenhänge besonders hin und erinnern an die Möglichkeit, dies mit dem Coach zu besprechen.

Die Verlässlichkeit unserer Berechnungen hängt natürlich entscheidend davon ab, wie lange du DOSIMIRROR anwendest und wieviele Daten du bereits eingegeben hast. Wenn du nur wenige Bewertungen abgegeben hast, sind die Zusammenhänge, die wir identifizieren, eher zufällig, als wenn du DOSIMIRROR lange nutzt.

Daher zeigen wir einen kleinen „Ladebalken“ an. Hier kannst du ablesen, stabil die Zusammenhänge sind. Im Prinzip simulieren wir dabei, wie wahrscheinlich es ist, dass du die gleichen Ergebnisse erhalten würdest, wenn du DOSIMIRROR ein ganzes Jahr lang durchführen würdest. Je kürzer der „Ladebalken“ ist, desto vorsichtiger solltest du DOSIMIRROR interpretieren.

Wir verwenden maximal 30 Datensätze. Das stellt sicher, dass die Zusammenhänge, die wir identifizieren, stabil sind, aber immer auf „frischen“ Daten, d.h. auf jüngeren Erfahrungen basieren. So bleibt unsere Analyse up to date und gibt die Anregungen für die aktuelle Situation, nicht für vielleicht lang zurückliegende Ereignisse. Die Zahl von 30 Datensätzen basiert auf Erfahrungen in den Feldversuchen und stellt ein Optimum zwischen Präzision der Berechnung und Aktualität der Ergebnisse dar.