Möglichst viele Beschäftigte des Unternehmens führen das individuelle Monitoring mithilfe von DOSIMIRROR durch. Nach einer Anwendungsphase von vier bis sechs Wochen, in denen die Beschäftigten individuelle Unterstützung durch die Coaches erhalten, werden die Daten „eingesammelt“. Die Beschäftigten versenden dazu ihre individuellen Daten an das DOSIMIRROR-Team. Hierzu gibt es eine spezielle Schaltfläche „Mein Daten zu Betriebsauswertung senden“.

In diesem Prozess können noch weitere soziodemografische Daten (z.B. Alter, Geschlecht, Kinder) und Zuordnungsdaten (z.B. Standort oder Abteilung) erhoben werden. Die Teilnahme der Beschäftigten ist absolut freiwillig. Das Unternehmen erhält die Daten nicht. Siehe auch den Punkt „Datenschutz“.

Auf Basis dieser anonymen Daten wird eine Auswertung für das Unternehmen und eventuell auch für Teilgruppen (z.B. Standorte, Abteilungen, Männer, Frauen) erstellt. Es wird bei jedem Auswertungsschritt darauf geachtet, dass eine Rückführung der Ergebnisse auf individuelle Personen ausgeschlossen ist. Diese Auswertungen ermöglichen die Beantwortung folgender Fragen:

  • Welches sind die größten Belastungen im Unternehmen?
  • Zu welchen physischen und psychischen Problemen führen diese Belastungen?
  • Welches sind die stärksten Ressourcen?
  • In welchen Bereichen des Unternehmens liegen schwerpunktmäßig welche Belastungen vor?
  • Welches sind die Hochrisikogruppen im Unternehmen?

Arbeits- und Organisationsberater moderieren nun betriebliche Auswertungsprozesse, an denen in der Regel folgende Personen teilnehmen:

  • Geschäftsführung/Leitung und Betriebs-/Personalrat,
  • wenn vorhanden: Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung, Datenschutzbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz und Vertreter anderer relevanter betrieblicher Gruppen.

In diesen Auswertungskreisen werden Problemschwerpunkte identifiziert, priorisiert und in Handlungspläne überführt. Im Ergebnis entsteht ein genauer Plan, welche konkreten Maßnahmen in den Unternehmen in welcher Reihenfolge bearbeitet und angeboten werden sollen. Das Ergebnis wird im Betrieb bekannt gemacht, damit sich möglichst viele Beschäftigte an dem folgenden Prozess beteiligen.