DOSIMIRROR arbeitet mit wenigen, aber sehr wichtigen Indikatoren. Sie bilden auf der einen Seite die Arbeits- und Lebensumstände ab, auf der anderen Seite Befinden und Gesundheit.

Man könnte wesentlich mehr Indikatoren verwenden, wir konzentrieren uns auf die wichtigsten. Denn in unseren Feldversuchen hat sich gezeigt, dass man nur dann lange Spaß an der Teilnahme hat, wenn man sich auf einige wenige Indikatoren konzentriert. Wir haben daher die Indikatoren ausgewählt, die in unseren Feldversuchen die besten Ergebnisse erzielt haben.

Wir verwenden dabei einerseits Indikatoren, die die Arbeits- und Lebensumstände beschreiben. Diese Indikatoren wirken auf den Menschen ein und bedingen sein Befinden:

  • Zeitdruck in der Arbeit oder auch im Privatleben
  • Organisation der Arbeit oder auch des Privatlebens in allen Facetten
  • Verhalten der Führungskräfte
  • Atmosphäre unter den Kollegen
  • Ärger oder positive Erlebnisse mit den Kunden
  • Privatleben, entspannend oder belastend
  • Bewegung und Sport
  • Regeneration, aktive Entspannung, Schlaf

Auf der anderen Seite erfragen wir mit DOSIMIRROR, wir es dir als Teilnehmer/-in geht:

  • Wie steht es um deine Zufriedenheit?
  • Wie hoch ist dein Stress?
  • Hast du (Kopf-, Rücken-, Nacken-) Schmerzen?
  • Bist du erschöpft oder ausgeglichen?

Die Belastungsindikatoren wirken (positiv oder negativ) auf den Menschen ein. Es resultieren Zufriedenheit oder Stress, Schmerzen und Erschöpfung. Um diese Effekte zu bestimmen, vergleicht die App, welche Bedingungen und welches Befinden gleichzeitig auftritt: Wenn z.B. immer an Tagen mit hohem Zeitdruck der Stress als stark empfunden wird, kann man davon ausgehen, dass der Zeitdruck bei dem Teilnehmer zu Stress führt.

Der Vergleich des Verlaufs der Indikatoren wird von der App kontinuierlich durchgeführt, sodass die App nach ca. zwei Wochen schon relativ sicher sagen kann, woran der Stress liegt oder wozu der Zeitdruck führt.

Theoretisch kann der Zusammenhang auch anders herum interpretiert werden: So kann der Zeitdruck auch vom Stress kommen, weil man beispielsweise unter Stress mehr Fehler macht und mit seiner Arbeit daher nicht fertig wird. Wenn du dir nicht sicher bist, wie herum der Zusammenhang zu interpretieren ist, besprich das mit dem Coach.

Manchmal gibt es auch paradoxe Effekte: Vielleicht blüht jemand unter Zeitdruck auf, ein anderer hat Spaß an der Konfrontation mit Kunden. Das sind aber Ausnahmen und oftmals Anzeichen für ungesunde Verhaltensweisen wie z.B. Workaholism. Wenn wir paradoxe Effekte feststellen, weist die App darauf hin, dass man dies mit dem Coach besprechen sollte.