Nach ca. einer Woche kontinuierlicher Eingabe können die ersten Auswertungen abgerufen werden. Die Erfahrung zeigt, dass ein Erhebungszeitraum von vier bis sechs Wochen ausreicht, um verlässliche und interpretierbare Daten zu erzeugen. Es spricht aber nichts gegen eine längere Anwendung, vor allem dann, wenn man die Effekte von geplanten Veränderungen verfolgen möchte (z.B. wenn Teilnehmer ihr Verhalten ändern wollen oder wenn der Betrieb eine Gesundheitsmaßnahme anbietet).

Die Auswertungen werden über Wettersymbole dargestellt:

  • Ein Sonnensymbol zeigt an, dass alles in Ordnung ist, d.h. die Werte der letzten Woche sind alle im positiven Bereich.
  • Die Wolke symbolisiert, dass die Werte entweder im mittleren, d.h. zwar nicht guten, aber auch nicht besorgniserregenden Bereich liegen. Oder aber es ist ein ständiges Auf und Ab.
  • Ein Gewittersymbol weist auf Probleme hin. Dann liegen die Werte konstant im negativen Bereich. Diese Auswertungen sollte man sich unbedingt anschauen.

 

 

Zur weiteren Analyse klickt man auf den Begriff oder das Wettersymbol und gelangt zur grafischen Darstellung des Verlaufs der letzten 14 Tage. So kann man auf den ersten Blick sehen, wie sich die Einschätzung z.B. der Zufriedenheit entwickelt hat.

Im Beispiel ist die Zufriedenheit in den letzten Tagen sehr positiv. Davor gab es jedoch einige Tage, in denen der Teilnehmer nicht zufrieden war. Man kann genau ablesen, wann das war, nämlich vom 6.4. bis zum 7.4. Diese „Ausschläge“ sind immer Anhaltspunkte für die Beratung. „Was ist an dem Tag passiert, das dich unzufrieden gemacht hat?“, Was hat dazu geführt, dass du wieder zufrieden wurdest?“

 

Weitere Analysen kann man durch den „Statistik-Button“ abrufen. Dort wird angezeigt, in welchem Zusammenhang der Begriff zu den anderen Begriffen steht, in diesem Fall wird also die Frage beantwortet: „Was macht dich zufrieden?“.

 

 

Als Grundlage wird dabei die sogenannte Korrelation herangezogen. Sie ist ein Maß für den Zusammenhang zwischen zwei Fragen. Wenn die Korrelation hoch ist, dann bedeutet das, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der einen und der anderen Frage gibt. In dem Beispiel oben gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der Bewegung und der Zufriedenheit: Immer, wann man sich viel bewegt hat, ist man zufriedener. Immer, wenn man sich wenig bewegt hat, wird man unzufrieden.